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Lernverhalten des Hundes

Verschiedene Lernformen

Prägung

ist Lernen innerhalb einer sensiblen, kurzen Entwicklungsphase. Die gemachten Erfahrungen sitzen fest im Gehirn.

Gewöhnung

tritt ein wenn ein Reiz in kurzen zeitlichen Abständen wiederholt auftritt ohne, dass der Reiz für den Hund mit etwas angenehmen oder unangenehmen einhergeht.

Räumliches Lernen

Findet ohne direkte Bestätigung statt und ist gekennzeichnet durch ein hohes Lerntempo und häufig nur eine einzige spezifische Erfahrung.

Nachahmung

ist „Lernen durch Interaktion“, hierbei wird ein Verhalten kopiert, welches bei einem anderen Lebewesen beobachtet wurde

Lernen durch Assoziation

unterschiedliche Reize/Informationen werden miteinander verknüpft wenn sie zeitgleich aufgenommen werden

Ursache >>> Wirkung

Ursache >>> Nicht-Wirkung

Klassische Konditionierung

Ein bestimmter Reiz wird mit einem positiven Erlebnis belegt (z.B. Futter).

Es findet eine Verknüpfung zwischen dem unbedingten Reiz (Futter) und einem für den Hund bis dahin bedeutungslosen Reiz statt.

Es werden reflexartig, unbewusste Reaktionen verknüpft.

Reiz >>> Futter

(Basis des Clicker-Trainings!)

Operante Konditionierung

Hier werden zufällige oder bewusste, freiwillige Handlungen des Hundes belohnt. Eigenaktivität führt zur Belohnung.

Verhalten X >>> Belohnung

(Prinzip des Clicker-Trainings!)

Instrumentelle Konditionierung

Entspricht der operanten Konditionierung, jedoch greift der Trainer/Ausbilder hier in die Trainingssituation ein indem er den Ablauf des Verhaltens beeinflusst.

Bsp.: Hund muss erst in „Startposition“ gebracht werden bevor er Verhalten erneut zeigen darf.

 

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Vorsitz-seitl.